DZNE-Vorstand

"Neurodegenerative Erkrankungen sind heute und in Zukunft eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Die Belastungen für Betroffene und Angehörige sind enorm. Neue Ansätze für Prävention, Diagnose, Therapie und Versorgung sind daher dringend nötig. Auch wenn diese Krankheiten sehr komplex sind, so sind wir doch zuversichtlich, hier bald entscheidende Fortschritte zu erzielen. Hoffnung gibt uns auch die zunehmende Bereitschaft in der Bevölkerung, sich im Kampf gegen diese Krankheiten einzusetzen."

Prof. Pierluigi Nicotera und Dr. Sabine Helling-Moegen

Feierliche Eröffnung des Neubaus in Bonn

Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze haben am 15. März 2017 den Bonner Neubau des DZNE feierlich eingeweiht und sich über aktuelle Forschungsprojekte informiert. Der Bund und das Land NRW haben in den Neubau gemeinsam 126,8 Millionen Euro investiert.

Über uns

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wurde 2009 gegründet, um den großen Herausforderungen zu begegnen, die neurodegenerative Erkrankungen in einer alternden Gesellschaft mit sich bringen. Ob Alzheimer, Parkinson oder ALS - Entscheidende Fortschritte in der Behandlung sind nötig, denn diese Krankheiten sind bislang nicht heilbar und ihre Symptome lassen sich nur begrenzt lindern. Ziel des DZNE ist, die Lebensqualität von Patienten und Angehörigen zu verbessern.

DZNE-Angebote

Beim DZNE steht der Mensch im Mittelpunkt, neue Ansätze in der Diagnose und Therapie sollen daher schnell zum Patienten gelangen. Dies geschieht zum einen durch einen intensiven Austausch unter Wissenschaftlern und Ärzten, aber auch Patientengesellschaften. Zudem teilen wir unser Wissen zu neuen Forschungsergebnissen, neuen Wegen der Prävention und Risikofaktoren durch den direkten Dialog mit der Gesellschaft. Dazu bieten wir beispielsweise die Veranstaltungs-Reihe Music & Brain an oder eine Hotline für Ärzte, Patienten und Betroffene